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In den letzten Jahrzehnten, besonders nach 1990, hat sich das Bild unserer Dörfer erheblich verändert. Ebersdorf ist wegen seiner Stadtrandlage besonders davon betroffen. Obwohl es in der Vergangenheit mehrheitlich positiv bewertet wurde, dass Ebersdorf, vor allem in dem Teil zwischen ehemaligen Rathaus und Brettmühle, seinen dörflichen Charakter bewahrt hatte, wurden zahlreiche prägende alte Bauwerke Opfer der Abrissbirne. Auch umliegende Streuobstwiesen wurden beseitigt und mit nicht immer zur ländlichen Bauweise passenden Einfamilienhäuschen versehen, auch viel von solcher Fläche für Wege und Parkplätze versiegelt. Selbst vor der Flur, die ursprünglich fast nur als Acker, Wald und Wiese diente, machte die Bebauung und Flächenversieglung nicht halt. Die Ansicht des Bauensembles um die Stiftskirche, eines eigentlich denkmalgeschützten Bereiches, wurde ebenfalls durch neue Bauten verändert. 

Mancher Abriss, oder Rückbau, wie man jetzt so schön zu sagen pflegt, mag zwar notwendig gewesen sein, doch scheint es angesichts massenhaft leer stehenden Wohnraumes in der Innenstadt fraglich, ob man eine derart intensive Neubebauung freier Flächen in den dörflichen Randgebieten der Stadt hätte zulassen sollen.

Da die so vollendeten Tatsachen nun aber nicht mehr rückgängig gamacht werden können, soll hier in der Rubrik "In memoria" an betroffene Bauten und ihre Geschichte erinnert werden.

 

Einen Überblick zur Ortsgeschichte von Eberdorf vor seiner Eingemeindung nach Chemnitz gibt es hier.

 

Oktober 1997. Besichtigung der Stiftskirche mit der AG Ortschronik Niederwiesa. V. l. n. r. Frau U. Weidner, H. Haase († 2011), Ortschronist von Lichtenwalde, Frau G. Rehnert, E. Reuther, H. Uebe, G. Petersen, R. Vießmann, Frau Freitag und K. Sättler.